Informationen für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer
Was tun bei Hagelschäden an Kiefer?

Infoveranstaltung Beerbach

Zahlreiche interessierte Waldbesitzer folgen den Erläuterungen des Försters Karl Engelhardt

Das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Roth hat am 23. August einen Beratungstermin vor Ort veranstaltet.

Der Einladung des zuständigen Revierleiters Karl Engelhardt sind mehr als 50 betroffene Waldbesitzer nachgekommen.
Das Beratungsteam der Bayerischen Forstverwaltung wurde durch den Förster Franz Gmelch von der Forstbetriebsgemeinschaft Heideck/Schwabach e.V. unterstützt.

Bei der Begrüßung auf dem Firmengelände der Firma Gilch in Beerbach stellte Peter Tretter vom Leitungsdienst des Amtes für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Roth fest, dass Hagelschaden keine alltägliche Erscheinung im Amtsgebiet sei.
Bei regnerischem Wetter führten die Förster die Waldbesitzer durch zwei geschädigte Kiefernwälder.
Die Forstexperten der Forstverwaltung und Forstbetriebsgemeinschaft waren sich einig, dass sich die mittel bis stark geschädigten Kiefern nicht mehr zu retten sind und kamen zum Ergebnis: “Nichtstun wäre die schlechteste Alternative“. Deshalb stellten die Fachleute mögliche Handlungsalternativen dar und schärften den Blick der betroffenen Waldbesitzer für die Schäden.
Diplodiabefall nach HagelschadenZoombild vorhanden

Absterbende Kiefern

Ein so unerfreulicher Schaden stellt auch die Chance dar, den Wald jetzt fit für die Zukunft im Klimawandel machen.
Dafür sind die alternativen Baumarten Buche, Eiche oder Edelkastanie geeignet.

Diese drei Baumarten sind im Vergleich zur Kiefer besser an heiße und trockene Sommer angepasst und auch nicht so anfällig für Hagelschlag.
Die Forstverwaltung unterstützt die Waldbesitzer durch Beratung und finanzielle Förderung.
Je mehr Waldbesitzer bei der Schadensbeseitigung und beim Waldumbau mitmachen, desto besser gelingt Holzernte und Pflanzung. Die Forstbetriebsgemeinschaft kümmert sich auf Wunsch des Waldbesitzers um Holzernte, Vermarktung und Pflanzung.

Wer seinen Wald fit für die Zukunft machen will kann sich beim Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forst Roth melden und einen individuellen Beratungstermin vor Ort vereinbaren.

Örtliche Zuständigkeiten der Forstreviere