Rückblick auf Regionalentscheid am 21.November 2017
Forstlicher Wettbewerb für Landwirtschaftslehrlinge 2017

Mann in Schutzkleidung sägt Baumabschnitt

Station Kombinationsschnitt © Tobias Tschapka

Im Rahmen der Ausbildung zum Landwirt / Landwirtin müssen die Auszubildenden auch ihr Geschick in Theorie und Praxis der Forstwirtschaft unter Beweis stellen.

Der obligatorisache "Forstliche Wettbewerb 2017" für 24 Landwirtschaftslehrlinge fand am 21. November im Stadtwald Roth, unweit des Rother Gewerbegebietes "An der Lände" statt. Die 22 männlichen sowie 2 weiblichen Teilnehmer kommen aus Betrieben aus den Landkreisen Roth, Weißenburg - Gunzenhausen, Nürnberger Land, Erlangen - Höchstatt und Fürth.
Auf dem Siegertreppchen standen zum Schluss Thomas Obermeier aus Regenstauf als Erster, Simon Ott aus Leutenbach bei Deining als Zweiter, und aus dem Landkreis Roth Simon Babel aus Mäbenberg als Dritter.

Forstwirtschaft will gelernt sein

Obwohl die Waldwirtschaft ein wichtiges Standbein für viele landwirtschaftliche Betriebe darstellt, kommt die Ausbildung noch immer etwas zu kurz. Umso wichtiger ist deshalb die Vorbereitung auf den forstlichen Wettbewerb, für den die Lehrlinge von Profis der Forstverwaltung praktische Ergänzungen zum Unterricht an der Berufsschule erhalten.

Sicherheit bei der Waldarbeit ist oberstes Gebot

Bei der Waldarbeit passieren immer noch zu viele schwere Unfälle. Die Teilnehmer des Wettbewerbes werden deshalb im richtigen Umgang mit der Motorsäge geschult und geprüft.

Fünf Disziplinen am Vormittag gemeistert

Neben dem theoretischen Wissenstest, bei dem fachliche Fragen zu Holzarten, Forstschädlingen und der Waldbewirtschaftung beantwortet werden müssen, waren praktische Aufgaben zu lösen:
  • Station „Pflanzung“: Hier sind innerhalb von zehn Minuten zehn Pflanzen gerade, im durchschnittlichen Abstand von 1,50 Meter, ohne die Wurzeln zu verletzen, in einer ergonomisch günstigen Körperhaltung und richtigem Geräteeinsatz zu pflanzen.
  • Fallkerbschneiden: Hier wird innerhalb von vier Minuten die Technik der Baumfällung mit Fallkerb und anschließendem Fällschnitt geprüft. Dabei wird größtes Augenmerk auf Treffergenauigkeit, korrekte Schnittführung , und Arbeitssicherheit gelegt.
  • Präzisions- und Kombinationsschnitte: Sie werden am liegenden und hochgelegten Stamm ausgeführt .

Sponsoren spenden Sachpreise

Der Lohn für die Anstrengungen für die Lehrlinge waren viele wertvolle Sachpreise aus dem Bereich Waldwirtschaft, die Ausbildungsberater Matthias Köhle bei vielen Sponsoren aus dem Bereich Forstwirtschaft beigebracht hatte.
Als Sponsoren aufgetreten sind die Forstbetriebsgemeinschaften, aus deren Bereich die Teilnehmer stammen, und zwar die FBG Heideck-Schwabach, FBG Roth und Umgebung, FBG Pappenheim-Weißenburg, FBG Ansbach-Fürth, FBG Franken-Süd, FBG Erlangen-Höchstatt, FBG Nürnberger Land sowie der Kreisberatungsauschuß des Bayerischen Bauernverbandes und die Berufsgenossenschaft (SVLFG Bayreuth).